Während einer Reise nach Indien trifft Joseph Wresinski Kinder, die in Bahnhöfen, auf der Strasse leben. Man nennt sie die „Tapoori“.

Diese Kinder sammeln in den Zügen all die Essensreste ein, die von den Reisenden hinterlassen wurden. Sie schliessen sich in Gruppen zusammen und teilen das, was sie gefunden haben, damit jeder etwas zum Essen hat.

Wieder zurück von seiner Reise, schreibt Joseph anderen Kindern :
„Ihr seid wie die Tapoori, wenn ihr mit fast nichts in den Händen versucht, eine Welt der Freundschaft aufzubauen, eine Welt, in der es keine Armut mehr gibt.“

In Erinnerung an diese Kinder, die ein schwieriges Leben haben, es jedoch schaffen, solidarisch zu bleiben, gibt er dieser Freundschaftsbewegung unter den Kindern, die er ins Leben gerufen hat, den Namen Tapori.